H2: SFE II verharrt in der Abstiegszone
Zum zweiten Mal hintereinander haben es die zweiten Herren der SFE Freiburg verpasst, mit einem Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten die Abstiegszone zu verlassen. Auch in diesem Spiel lagen die Mängel vor allem im Abwehrverhalten.
Die Ausgangsvoraussetzungen für einen Sieg im Stadtduell waren dabei eigentlich ganz gut. Neben Daniel Grießer wurde der Kader auch noch durch den Rekonvalenten Jürgen „Jussi“ Fuchs aus der Herren I verstärkt. Und in der Anfangsphase lagen beide Mannschaften auch auf Augenhöhe, eine Ein-Toreführung wechselte ständig. Erst nach einer guten viertel Stunde gerieten die Mannen um Trainer Hans Höckl in Folge einer Zeitstrafe in größeren Rückstand (12:8). - Apropos Zeitstrafen: Die Erkenntnis, dass die Schiedsrichter dermaßen von ihren haufenweis diskussionswürdigen Entscheidungen überzeugt waren, dass jedwede Anmerkung mittels Hinausstellung unterdrückt wurde, diese Erkenntnis hatte sich bei der HSG leider wesentlich früher durchgesetzt als bei der SFE! - Nach Ablauf der Zeitstrafe gelang es der SFE nicht mehr, die Abwehr zu stabilisieren. Vor allem der ehemalige Südbadenliga-Spieler Nils Weber schaffte es immer wieder, seinen Kreisläufer gut in Szene zu setzen oder selbst Tore aus dem Rückraum zu erzielen. Doch beim Halbzeitstand von 16:13 waren noch alle Chancen für die SFE vorhanden.
Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes zeigten die Herren II auch den Willen, die Chance zu nutzen. In den ersten beiden Angriffen verkürzten sie auch 16:15. Doch wie schon in der ersten Halbzeit griff jetzt wieder Nils Weber trotz Manndeckung ins Spielgeschehen ein und erzielte wichtige Tore für die HSG. Dies wurde noch begünstigt durch ein fehlerbehaftetes Angriffsspiel mit vergebenen Torchancen und Fehlpässen. In der Folge setzte sich die Südbadenliga-Reserve auf 20:15 ab und konnte diesen Vorsprung auch bis zum 24:19 halten. Dann schien nochmals ein Ruck durch die SFE-Mannschaft zu gehen und sie kämpften sich bis auf 25:23 und 27:25 heran. Doch wieder war es eine vermeidbare Zeitstrafe, die den Spielverlauf für die HSG ab der 50. Spielminute begünstigte. Dieses Geschenk nahmen sie gerne an und erhöhte auf 31:26. Knapp fünf Minuten vor dem Ende war die Entscheidung gefallen!
Mit der bitteren 33:27-Niederlage bleibt die SFE II weiter auf einen Abstiegsplatz hängen. Ob ausgerechnet am nächsten Wochenende im Heimspiel gegen den TV Todtnau die nun dringend benötigten Punkte erkämpft werden, ist sicher kaum vorstellbar. Vielmehr sollte man eine Woche weiter schauen, wenn man ein weiteres Mal auf die HSG Freiburg II trifft; diesmal in der Wentzinger Halle.
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